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Eshorn
Samstag, Oktober 24th, 2009 | Author: eshorn

der eshorn fühlt sich gut. rundum gut!

bis märz sollte eine 5-track-ep fertig aufgenommen sein. wie es dann weitergeht und ob ich ein label finde, wird sich zeigen. einen track von der geplanten ep kann man sich schon bei myspace anhören. einfach www.myspace.com/derunglaublicheeshorn eingeben und auf den ersten track klicken, dann hört ihr “ich würd dir gern mehr bieten” , aufgenommen von bubu mc, an der trompete glänzte seb schäfer. ich hoff, ihr habt euren spaß damit, der song selbst hat schon ein paar jährechen auf dem buckel, eh ich ihn jetzt endlich mal vernünftig aufnehmen konnte.

es grüßt euch

der eshorn

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Freitag, Februar 20th, 2009 | Author: eshorn

Ich habe heute drei Songs bei Myspace hochgeladen: Matrose, Verstrahlt und uuuuh! Ich denk, reinhören lohnt sich auf jeden Fall. Hier nochmal der Link:

Meine Seite bei myspace

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Montag, Dezember 22nd, 2008 | Author: eshorn

Zurück aus dem Schwabenland, möchte ich mein Leben dieser Tage einmal mit einem Essen vergleichen : Es fehlt auf jeden Fall Pfeffer, Salz und noch etwas anderes, zum Beispiel Chili. Ich stehe spät auf und gehe früh zu Bett, Fernsehen ist mir meistens zu doof, ich habe nichts neues zu Lesen aufgetrieben, nachher versuche ich es mal mit einem zweitklassigen Kriminalroman vom Wühltisch. Sogar Posaune spielen ist irgendwie nicht das gleiche wie sonst, Gitarre spielen ödet mich auch an, weil mir partout nichts Neues einfallen will. Ich esse aus Langeweile, aus dem gleichen Grund rauche ich. Ich erreiche Jens nicht, der mich an beschissen öden Tagen wie diesen oft vortrefflich unterhält. Morgen fahre ich nach Baden-Baden und besuche Wolfgang, ein ehemaliger Zimmergenosse im Gunzenbachhof, leider immer noch drin, und immer noch keine Besserung in Sicht. Das tut schon weh, wenn man bei anderen beobachten muss, dass ihr Genesungsprozess stagniert. Ich mache mir Sorgen um Nina, als ich vor ein paar Wochen bei ihr anrief war ihre Handynummer nicht mehr gültig. Vielleicht sollte ich mal bei dieser Klinik in der Pfalz anrufen, in der sie sich weiterbehandeln lassen wollte.

Wenn das so weitergeht, bin ich über Weihnachten ein Griesgram. Wann beginnt mein Leben endlich wieder zu ROCKEN?

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Sonntag, Dezember 14th, 2008 | Author: eshorn

Noch eine Woche und einen Tag dauert meine Verbannung ins Schwabenland - absehbar, sehr bald schon zuende, sie hat viel zu lang gedauert.

Die erschreckende Bilanz: 25 Kilo Gewichtszunahme, Schlafzeiten von bis zu zwölf Stunden und eine zunehmende Gefangenschaft in der Trivialität des Alltags.

Ich freue mich auf einen langen Sonntag nachmittag, ich werde noch ein zwei Briefe schreiben und ein wenig Posaunieren. Oh ja, seltsam, dass ich wieder in den Musikverein eintreten will, nach langer Abstinenz. Polka und Humbatäteräää, das wird mich in seinen Bann ziehen, oh yeah.

Papa hat es nämlich zu einer Grundvoraussetzung gemacht, wenn ich zunächst wieder zuhause einziehe , dass ich auf Konzerte in meinem Namen verzichten soll - Eshorn ohne Bühne, back to the Roots, erste oder zweite Posaune im Musikverein, in Festzelten, in der Kirche, das wars dann.

Wahr wohl nichts mit zunehmndem Bekanntheitsgrad in Karlsruhe, aber nur bis zum Bachelor, denn danach könne ich machen, was immer ich wollte. Wartet mal ab - dann wird getourt, aber wo soll ich auftreten, wer bookt mich?

Ich sollte wohl endlich mal gute Aufnahmen machen, Markus wird mir sicher dabei helfen, auch wenn seine Freizeit echt knapp bemessen ist.

Für heute genug - bis dann

Eshorn

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Freitag, Dezember 12th, 2008 | Author: eshorn

Ich träume oft äußerst plastische Träume. Vor so ungefähr einer Woche hatte ich einen Traum von einem Menschenfresser, ca. 2, 70 m groß. Er sah ein bisschen so aus wie die Sagengestalt Chumbaba in einem meiner Kinderbücher, in dem eine Szene aus dem Gilgmesch-Epos dargestellt ist. Die sumerischen Halbgotthelden Gilgamesch und Enkidu kämpfen auf diesem Bild mit dem feuerspeienden Monstrum, das wie eine Mischung aus Frankensteins Gesellenstück und einem sehr zornigen, backenbärtigen Orang-Utanmännchen aussah, und dieses Wesen erschien mir ziemlich genau so auch in meinem Traum. Allerdings war weit und breit kein sumerischer Halbgott in der Nähe, oder andere Spezialisten für die Menschenfresserjagd.

Allerdings bewachte Chumbaba zwei anders als im Gilgamesch-Epos keinen Zedernwald, und ich hatte auch nicht vor, seltene Bäume zu fällen. Das dunkle Geschöpf war irgendwie in einen Gebäudekomplex eingedrungen, der im Prinzip nur aus Beton und ziemlich viel Glas bestand, modernste Architektur, bestimmt preisgekrönt und sehr transparent. Als das Monster zum ersten Mal in meiner Nähe zuschlug, drehte ich ihm lieber meinen Rücken zu, sah dann aber in einer spiegelnden Glasscheibe, dass er sich ein menschliches Herz ganz frisch aus einer Brust besorgt hat, und dann fraß das Wesen schmatzend und sah recht zufrieden aus. Es war sehr eklig, aber Schiss hatte ich nicht. Ich drehte mich um, der Chumbaba-Verschnitt bäugte sich zu mir herunter, wollte mir wohl etwas dummes ins Ohr flüstern, eventuell mit seiner körperlichen Überlegenheit prahlen, und mir erzählen, dass ich wohl als nächtes an der Reihe sei. Ich ergriff mein Schwert und schlug dem Menschenfresser den Kopf ab. ( Äußerst merkwürdig, in meinem Alltagsleben habe ich weder ein Schwert, noch bin ich je einem Menschenfresser begegnet, stehe auch eher auf den Feuilleton als auf Actionfilme ).

Das tolle ist, dass man sich nach so einem Traum echt wie ein richtiger Held fühlt. Wenn ich eine Technik besäße, die mich in einen solchen Traum manövrieren könnte, würde ich jede Nacht Monster jagen. Mal zugegeben - Computer zocken kann jeder, und egal wie realistisch die Graphik ist, die reicht niemals an so einen plastischen Traum heran, wie ich ihn in dieser Nacht hatte. Ich, der Monsterkiller.  Vielleicht würde ich auch mal Schach spielen mit Nietzsche oder Poker mit Hemingway, aber Chumbabas oder andere Höllengesellen köpfen toppt das dann doch.

Nur ein Problem hatte ich mit meinem Traum : da war keine süße Prinzessin, die beeindruckt war von meiner Heldentat. Ich träume viel zu viel von D., aber in diesem Traum kam sie nicht vor und sie war auch nicht in anderen Träumen dieser Woche aus den Klauen finsterer Gestalten zu befreien.

Ich, ein trauriger Held für sich allein. Mehr nicht. Niemand zu befreien, keine Welt zu retten, keine D. zu befreien. Einfach nur Eshorn.

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